PfadnavigationHomePS WELTAuto-News„Vielfalt der Antriebe ist keine taktische Ausweichbewegung“Interview mit Mario Köhler, Geschäftsführer Toyota DeutschlandVeröffentlicht am 26.11.2025Lesedauer: 3 MinutenMario Köhler, Geschäftsführer Toyota DeutschlandQuelle: ToyotaHybrid, Wasserstoff, BEV – Toyota macht alles gleichzeitig. Das hat Gründe, wie Deutschlandchef Mario Köhler erläutert. SP-X/Malaga. Auf dem Weg zur Dekarbonisierung setzt Toyota seinen "Multi-Path"-Ansatz fort. Hybride, batterieelektrische Modelle, Plug-In-Hybride und auch Wasserstoff-Fahrzeuge werden parallel nebeneinander weiterentwickelt. Deutschland Geschäftsführer Mario Köhler erklärt, warum sich Toyota diesen Luxus leistet.

F: Toyota hält weiterhin am Ansatz fest, verschiedene Antriebsformen parallel weiterzuentwickeln. Viele Wettbewerber setzen dagegen ausschließlich auf batterieelektrische Modelle. Bestätigt die mögliche Verschiebung des Verbrennerverbots Ihre Linie?

A: Toyota hat sich früh entschieden, Elektrifizierung breit zu denken. Wir sehen die Vielfalt der Antriebe nicht als taktische Ausweichbewegung, sondern als strategische Notwendigkeit. Die Märkte entwickeln sich unterschiedlich, und die Kundenbedürfnisse sind heterogen – global, in Europa und auch in Deutschland. Eine Verschiebung des Verbrennerverbots ändert daher nicht unsere Grundhaltung, sie unterstreicht sie: Dekarbonisierung braucht mehrere technologische Pfade. Hybridantriebe reduzieren heute CO2 in der Breite des Marktes, Plug-in-Hybride gewinnen an Relevanz durch steigende elektrische Reichweiten, batterieelektrische Fahrzeuge werden zunehmend tragender Bestandteil des Portfolios, und Wasserstoff bleibt ein langfristiger Baustein.