PfadnavigationHomeWirtschaftBrandmauer-Debatte„Verlässt den Boden politischer Neutralität“ – AfD reagiert empört auf Vorgehen der Deutschen BankVeröffentlicht am 24.11.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Deutsche Bank hat auf die Einladung von AfD-Vertretern zu einer Veranstaltung des Verbands der Familienunternehmer in ihren Räumlichkeiten reagiert und einen Vertrag für eine künftige Veranstaltung gekündigt.Nach der Einladung von AfD-Vertretern hat die Deutsche Bank den Familienunternehmern einen Vertrag für eine künftige Veranstaltung gekündigt. Aus der AfD kommt scharfe Kritik – die Darstellung des Vorgangs sei „schlicht verlogen“.Die Deutsche Bank hat auf die Einladung von AfD-Vertretern zu einer Veranstaltung des Verbands der Familienunternehmer in ihren Räumlichkeiten reagiert und einen Vertrag für eine künftige Veranstaltung gekündigt. Das berichtet das „Handelsblatt“ am Montag. Zum parlamentarischen Abend der Familienunternehmer im Oktober waren erstmals auch AfD-Abgeordnete eingeladen worden. Für den Verband hat der Kursschwenk offenbar Konsequenzen: Wie WELT von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person erfuhr, wird der kommende parlamentarische Abend tatsächlich nicht mehr bei der Deutschen Bank stattfinden. Ein Sprecher des Verbands wollte die Angelegenheit auf WELT-Anfrage nicht kommentieren.Die Deutsche Bank teilte mit, sich zu künftigen Planungen nicht zu äußern. In die Einladung von AfD-Vertretern im Oktober sei das Geldhaus nicht involviert gewesen. „Die Deutsche Bank hat für diese Veranstaltung Räumlichkeiten bereitgestellt, hat aber keine Kenntnis von der Gästeliste und auch kein Einfluss auf die Gästeliste“, sagte ein Sprecher. Wie „The Pioneer“ berichtet, war der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD, Leif-Erik Holm, an dem Abend zu Gast. Er ist Spitzenkandidat für die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026.Lesen Sie auchDer AfD-Bundestagsabgeordnete Reinhard Mixl übte harsche Kritik: „Die Darstellung der Deutschen Bank ist schlicht verlogen“, sagte Mixl, der auch Mitglied im Finanzausschuss ist: „Ein Finanzinstitut, das entscheidet, welche demokratisch gewählten Abgeordneten noch in seinen Räumen sprechen dürfen, verlässt den Boden politischer Neutralität.“Lesen Sie auchEr wertete den Vorgang als „undemokratische Einmischung in politische Prozesse“. Mixl forderte von der Deutschen Bank „klare politische Neutralität, Transparenz über die angewandten Kriterien und ein Ende der faktischen Gesinnungskontrolle gegenüber Verbänden, Unternehmen und Parteien“.Der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Familienunternehmer, Albrecht von den Hagen, hatte in der vergangenen Woche die sogenannte Brandmauer zur AfD für gescheitert erklärt. Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann sagte dem „Handelsblatt“, das „Kontaktverbot“ zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei mit dem jüngsten parlamentarischen Abend Anfang Oktober aufgehoben worden. Auf Landesebene habe es diese Brandmauer ohnehin nie gegeben. Trotzdem wolle der Verband die AfD „auf keinen Fall als Koalitionspartner in einer Regierung sehen“, betonte sie.sebe mit AFP
„Verlässt den Boden politischer Neutralität“ – AfD reagiert empört auf Vorgehen der Deutschen Bank - WELT
Nach der Einladung von AfD-Vertretern hat die Deutsche Bank den Familienunternehmern einen Vertrag für eine künftige Veranstaltung gekündigt. Aus der AfD kommt scharfe Kritik – die Darstellung des Vorgangs sei „schlicht verlogen“.










