PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastMacht Schach spielen schlau?Veröffentlicht am 20.11.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/ZUMAPRESS.com/Vladimir GerdoSchach gilt als Spiel der Könige – und als echter Intelligenztest. Doch woran liegt es, dass einige scheinbar mühelos Figuren ziehen, während andere immer wieder scheitern? Ein Schachgroßmeister erklärt, wie sich Schach am besten erlernen lässt und wie es unser Denken beeinflusst.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum wir unsere Träume so schnell wieder vergessen. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, wie Schach unsere kognitiven Fähigkeiten beeinflussen kann – und warum nicht jeder sofort Zugang zu diesem Spiel findet. Gesprächspartner ist der Schachgroßmeister Robert Rabiga, ehemaliger deutscher Meister im Blitzschach und Schachlehrer am Berliner Käthe-Kollwitz-Gymnasium.Schach zu lernen sei an sich keine große Hürde, sagt Rabiga: Die Regeln ließen sich meist innerhalb einer Stunde verstehen. Die eigentliche Herausforderung beginne jedoch danach – mit der Praxis. Denn wer besser werden möchte, müsse vor allem eines: viel spielen. Die drei zentralen Phasen – Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel – erfordern strategisches Denken, Ausdauer und Konzentration.Welche Fähigkeiten fördert Schach?Laut Rabiga stärkt Schach nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch visuelles Vorstellungsvermögen, kreatives Denken und Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck. Studien weisen zudem darauf hin, dass sich regelmäßiges Schachspielen positiv auf schulische Leistungen in Fächern wie Mathematik und Lesen auswirken kann. Bei älteren Menschen wiederum kann das Spiel einen Beitrag im Kampf gegen kognitive Degeneration leisten – auch wenn es dafür noch keine abschließenden Belege gibt.Was Schachspieler besser machen – und manchmal schlechterInteressant ist auch die mögliche Übertragung schachtypischer Denkweisen in den Alltag: Wer regelmäßig spielt, trainiert das Vorausplanen und strategische Entscheiden – Fähigkeiten, die etwa beim Autofahren oder in Stresssituationen hilfreich sein können. Allerdings könne übermäßiges Vorausdenken auch lähmen, so Rabiga. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Psychologie: mentale Stärke, Selbstvertrauen und Menschenkenntnis beeinflussen den Verlauf einer Partie zunehmend, je höher das Spielniveau ist.Onlineplattformen und KI hätten den Zugang zum Schach revolutioniert. Sie ermöglichen es heute, jederzeit weltweit zu spielen und Partien zu analysieren – ein Vorteil, der besonders jungen Talenten zugutekommt. Gleichzeitig bringe die Digitalisierung neue Herausforderungen wie das sogenannte „Cheating“ mit sich, bei dem Spieler mithilfe von Schachprogrammen betrügen.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.