PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:SatireVorbild WehrpflichtMerz präsentiert Kompromiss – Rente künftig per LosverfahrenVeröffentlicht am 18.11.2025Lesedauer: 2 MinutenSo sollen bald die Rentenbescheide aussehenQuelle: picture alliance/M.i.S.-Sportpressefoto/MiSGute Nachrichten: Die Rente ist (fast) sicher! Die Einigung mit der Jungen Union soll sich an der geplanten Regelung bei der Wehrpflicht orientieren.Gehen die leidigen Diskussionen um das Rentenpaket der Bundesregierung jetzt endlich in den wohlverdienten Ruhestand? Wie es heißt, hat Bundeskanzler einen Kompromiss gefunden, der die scharfe Kritik aus den Reihen der Jungen Union zum Verstummen bringen dürfte. Die jungen Angeordneten hatten zuvor unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie die von der SPD befürwortete langfristige Stabilisierung des Rentenniveaus für zu teuer und zu ungerecht halten.Der Vorschlag des Kanzlers: Sollten sich bei der ab dem 1. Januar 2026 geplanten Aktivrente nicht genügend Freiwillige finden, die aus freien Stücken weiterarbeiten, werde man sich aus Gerechtigkeitsgründen an der geplanten Regelung bei der Wehrpflicht orientieren. „Da haben wir mit der SPD schließlich auch eine gute Einigung erzielt“, so Merz.Wehrpflichtpläne als InspirationHeißt im Klartext: Sollten sich zu wenige Greisinnen und Greisen freiwillig zum Arbeitsdienst melden, werde man auf ein Losverfahren zurückgreifen. „Ich bin da durchaus gesprächsbereit, wie wir das im Detail handhaben“, ließ der Bundeskanzler durchblicken, „eine schöne Tombola-Veranstaltung, ein stimmungsvoller Bingo-Nachmittag, eine große Samstagabend-Glücksspiel-Show im linearen Fernsehen – da ist ja vieles denkbar!“ Lesen Sie auchDen glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern winkt als Hauptpreis die Rente, alle anderen müssen weiterschuften. „Toll!“, freut man sich in den Reihen der Jungen Union über den Renteneintritt via Lotterie, „endlich wird die Rente wieder leistungsgerecht – wer Glück hat, darf in den Ruhestand, wer Pech hat, darf weiterarbeiten. So funktioniert Sozialpolitik!“Junge Union sieht Luft nach obenWährend sich die Glücksspielindustrie über die zweite Aufwertung ihrer Arbeit innerhalb kurzer Zeit mehr als begeistert zeigt, sehen einige der jungen Unions-Abgeordneten allerdings Verbesserungspotenzial: Noch besser für die Entlastung der 18-Jährigen sowie der Ruhestands- und Pflegegeld-Kassen sei eine generelle Kriegsteilnahmepflicht für Rentner und Pensionäre. Lesen Sie auchFolgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook, X oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!