PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKlarheit, möglichst schnellAudi will von der Formel 1 lernenVeröffentlicht am 13.11.2025Lesedauer: 5 MinutenAudi steigt in die Formel 1 einQuelle: AudiDie Formel 1 ist mehr als eine ultrateure Rennserie für Audi. Die Ingolstädter wollen mit Vollgas aus der Krise kommen, neue Kunden begeistern und einfachere Angebote machen. SP-X/München. Dramatische Musik, Vorhang auf, das Licht geht an – und da steht der Hoffnungsträger mitten im Brand Experience Center von Audi am Münchner Flughafen. Oder zumindest ein ziemlich konkreter Ausblick darauf. Das sogenannte „R26 Concept“ liefert an diesem Abend einen ersten konkreten Eindruck des Rennwagens, mit dem die Ingolstädter ab März in der Formel 1 mitfahren wollen: minimalistische Grafikflächen, geradlinige Schnitte, drei markante Farben. Titanium-Grau für Performance und Präzision. Carbon-Schwarz für technische Eleganz. Und ein neu angemischtes „Audi Rot“ als Erkennungszeichen. Chefdesigner Massimo Frascella sagt: „Das Formel-1-Projekt wird zum Vorreiter für den neuen Markenauftritt, der künftig sowohl im F1-Team als auch bei Audi insgesamt ausgerollt wird.“
Die momentane Wirklichkeit belegt, wie dringlich der mutige Aufbruch ist. Hohe Belastungen durch US-Zölle verstärken die wirtschaftlichen Probleme zusätzlich. Zudem fehlt, anders als bei den Wettbewerbern, eine eigene Fertigung in den Vereinigten Staaten. In China machen einheimische Konkurrenten vor allem im boomenden Elektroauto-Segment den Deutschen das Leben schwer – und auch in Europa gewinnen Konkurrenten mehr und mehr Boden. Das alles zwingt das Unternehmen, radikal neu zu denken; auch bei den Kundenangeboten. Alles unter der Parole „Klarheit“ des Audi-Chefs Gernot Döllner.








