PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsWo der Energieträger wirklich eine Rolle spieltWasserstoff und MobilitätVeröffentlicht am 10.11.2025Lesedauer: 5 MinutenBosch setzt weiterhin auf WasserstoffQuelle: BoschIm Pkw wird Wasserstoff auf absehbare Zeit nur eine Nebenrolle spielen. In anderen Mobilitätsbereichen könnte es für mehr reichen. SP-X/Köln. Lange galt Wasserstoff vor allem als Hoffnungsträger für den Autoverkehr. Doch im Pkw-Alltag hat sich der Energieträger bislang nicht durchgesetzt: Es gibt zu wenige Tankstellen, die Herstellung ist teuer, die Konkurrenz durch batterieelektrische Modelle stark. Trotzdem ist Wasserstoff im Mobilitätssektor längst nicht tot – nur findet der nicht auf der Autobahn im Familien-SUV statt, sondern dort, wo es hart, schwer und groß wird: im Fernverkehr, auf Baustellen, auf dem Acker und auf der Rennstrecke.
Eine zentrale Rolle spielt dabei ein Unternehmen, das selten auf den Motorhauben steht, aber fast überall darunter steckt: Bosch. Der schwäbische Zulieferer gehört zu den Unternehmen, die sich entlang fast der gesamten H2-Wertschöpfungskette positionieren – von Brennstoffzellen über Komponenten für Wasserstoffmotoren bis hin zu Technik für die Erzeugung von Wasserstoff. Kürzlich hat das Unternehmen einen Elektrolyseur am Standort Bamberg in Betrieb genommen - als Teil einer ganzen Wasserstofflandschaft, in der unter anderem gezeigt werden soll, wie das Gas produziert, gespeichert und weiterverwendet werden kann. Aus Sicht von Bosch ist Wasserstoff nicht Nischenexperiment, sondern ein künftiges Massenprodukt für anspruchsvolle Mobilitäts- und Industrieanwendungen.






