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Nexperia: Versorgung mit Chips – „Das beschäftigt uns jeden Tag“ BMW, Mercedes und Volkswagen versuchen, die Abhängigkeit von Nexperia zu reduzieren. Insgesamt werden die chinesischen Lieferanten für die deutsche Autoindustrie aber immer wichtiger.

Martin-W. Buchenau, Markus Fasse 05.11.2025 - 16:36 Uhr Artikel anhörenBMW-Einkaufsvorstand Martin: Sorge um die Lieferketten. Foto: PRLandshut, Stuttgart. Der BMW-Konzern arbeitet mit Hochdruck daran, seine Lieferketten mit Dioden und Chips zu versorgen. „Mehrere Hundert der kleinen Bauteile stecken in jedem Auto“, sagte Einkaufsvorstand Nicolai Martin am Mittwoch in Landshut. Erst in der vergangenen Woche war Martin in China und hat unter anderem mit dem Nexperia-Management verhandelt – jenem niederländisch-chinesischen Unternehmen, das seit Ende Oktober die Lieferungen eingestellt hat.Bislang sei die Versorgung durch Lagerbestände noch gesichert, die Produktion laufe stabil, versichert BMW. Für Entwarnung sei es aber zu früh. „Das beschäftigt uns jeden Tag“, sagte Einkaufsvorstand Martin.Täglich ruft der BMW-Manager die Versorgung der Lieferanten ab, doch die können nur für die kommenden zwei Wochen sicher sagen, ob sie produzieren können. Das heiße nicht, dass danach keine Nexperia-Teile mehr vorhanden seien, sagte er – sondern lediglich, dass die Produktion der Zulieferer für zwei Wochen gesichert ist und auch die Fertigung in den BMW-Werken sicher laufen kann. Martin und sein Team müssen kreativ werden. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt