Damit kein Missverständnis aufkommt: So wie jeder andere auch kann Marcel Fratzscher die Stadtbilddebatte missbilligen, den Kanzler kritisieren und sich jederzeit pointiert äußern. Aber dann bitte als Bürger und nicht als Präsident eines überwiegend aus Steuergeldern finanzierten Forschungsinstituts. Dem DIW nämlich schadet es nur, wenn sein Chef in dem ständigen Bestreben, öffentliches Gehör zu finden, seine politische Privatmeinung mit wissenschaftlich dürftigen, um nicht zu sagen unhaltbaren Begründungen garniert. In einem Forschungsinstitut sollte man wohl besser mehr forschen und weniger meinen.Dieser Beitrag entstammt dem WiWo-Newsletter Daily Punch. Der Newsletter liefert Ihnen den täglichen Kommentar aus der WiWo-Redaktion ins Postfach. Immer auf den Punkt, immer mit Punch. Außerdem im Punch: der Überblick über die fünf wichtigsten Themen des Tages. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.
Stadtbilddebatte und DIW-Chef Marcel Fratzscher: Der Gesinnungs-Ökonom
DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht in den Stadtbild-Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz einen „erheblichen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland“. Wie kommt er darauf?












