Als in den vergangenen Monaten über das Bürgergeld debattiert wurde, blieb oft ein Eindruck zurück: Die Jobcenter fordern die Hilfebezieher nicht mehr genug, das Bürgergeld sei zu hoch, viele Menschen zögen ein staatlich alimentiertes Leben am Existenzminimum einer gering bezahlten Arbeit vor. Kurz: Das Bürgergeld belohne Faulheit. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), und Helena Steinhaus, Chefin des Vereins „Sanktionsfrei“, traten am Montag in Berlin auf, um der Debatte eine andere Richtung zu geben. Die Politik beschreite „einen gefährlichen Irrweg“, sagte Fratzscher. Steinhaus sprach von „Scheindebatten“ über Sozialmissbrauch.
Bürgergeld-Debatte in Berlin: DIW-Präsident gegen Sanktionen
In Berlin äußern DIW-Präsident Fratzscher und Helena Steinhaus Bedenken gegen geplante Sanktionen beim Bürgergeld. Sie betonen die Notwendigkeit einer höheren Unterstützung und kritisieren politische Maßnahmen als gefährlich.






