PfadnavigationHomePanoramaGüstrowNeue Details im Fall Fabian (8) – Jetzt richtet die Polizei den Fokus auf eine MülldeponieVeröffentlicht am 23.10.2025Lesedauer: 2 MinutenAm Montag war die Polizei bereits auf dem Gelände eines Bauernhofes südlich von Güstrow angerücktQuelle: Jens Büttner/dpaDer achtjährige Fabian aus Güstrow wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Eine Festnahme gab es bislang nicht. Heute rückten zahlreiche Polizisten auf eine Mülldeponie in der Nähe der Stadt an. In einer Halle suchten sie nach alter Kleidung.Nach dem Tod des achtjährigen Fabian hat die Polizei bei ihren Ermittlungen das Gelände eines Entsorgungsunternehmens nördlich der Stadt in den Blick genommen. Dort waren am Donnerstag Beamte in weißen Ganzkörperanzügen mit Schutzmasken, Gummihandschuhen und Überziehern über den Schuhen zu sehen. Auch Schaufeln hatten sie dabei. Eine Sprecherin der Rostocker Staatsanwaltschaft bestätigte die Aktion im Zusammenhang mit dem Fall, machte aber keine näheren Angaben.Die Beamten durchsuchten unter anderem in einer Halle alte Kleidung. Die Aktion fand wenige Kilometer nördlich von Güstrow statt.Lesen Sie auchSuchmaßnahmen auch in den zurückliegenden TagenDie Leiche war am Dienstag vergangener Woche gefunden worden. Der Junge war am 10. Oktober verschwunden. Zunächst war vermutet worden, der Junge habe am Tag seines Verschwindens zu seinem Vater fahren wollen, der getrennt von der Mutter südlich von Güstrow lebt. Spürhunde hatten Fabians Spur bis zum Güstrower Busbahnhof verfolgen können und nahe dem Wohnort des Vaters wiederaufgenommen, bevor sie sich wieder verlor. Nach Berichten des „Nordkurier“ und „Bild“ soll die Ex-Freundin des Vaters die Leiche von Fabian entdeckt haben.Laut Obduktion wurde er Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Ermittler halten sich mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe mit Details bedeckt. Eine Festnahme gab es bis zuletzt nicht.Lesen Sie auchAm Montag hatte die Polizei auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs südlich von Güstrow gesucht – wonach und ob die Suche erfolgreich war, sagte die Staatsanwaltschaft nicht. Am Freitag vor einer Woche hatten Ermittler einen Tümpel am Fundort von Fabians Leiche nahe Klein Upahl südwestlich von Güstrow genauer untersucht, nachdem sie zuvor eigentlich schon vom Fundort abgezogen war. Die Feuerwehr hatte den Tümpel dafür bis zu einem niedrigen Wasserstand abgepumpt.dpa/rct