PfadnavigationHomeRegionalesHamburgZwölfter Radfahrer tot56-Jähriger nach Unfall in Hamburg gestorbenVeröffentlicht am 20.10.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: Jonas Walzberg/dpaNach einem Unfall im Hamburger Stadtteil Langenhorn ist ein 56 Jahre alter Radfahrer gestorben – er ist das zwölfte tote Radfahropfer in diesem Jahr. Hamburg verzeichnet damit die höchste Zahl tödlicher Radunfälle seit über einem Jahrzehnt.Nach einem Unfall in Hamburg-Langenhorn ist ein Radfahrer seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlegen. Der 56-Jährige sei am Sonntag im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit. Der Mann war am Freitagmorgen um kurz vor 6 Uhr mit seinem Fahrrad nahe der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein unterwegs, als er mit einem Auto zusammenstieß. Er hatte dabei unter anderem lebensbedrohliche Kopfverletzungen erlitten.Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann trotz Rotphase der Ampel an einer Einmündung auf die Straße gefahren sein, wie die Polizei mitteilte. Dort kam es demnach zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 37-jährigen Fahrers. Die Straße war nach dem Unfall mehrere Stunden lang gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an – die Polizei sucht weiter nach Zeugen. Diese sollten sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle melden.Lesen Sie auchDer tödliche Unfall am Sonntag macht den Radfahrer zum zwölften Opfer in diesem Jahr – so viele gab es in Hamburg seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Bereits vor dem Herbst war die Bilanz erschreckend: Fünf Tote im ersten Halbjahr, elf bis Ende September. Zum Vergleich: 2024 starben zehn Radfahrer, 2023 neun. Die Serie begann im März mit dem Tod eines siebenjährigen Jungen, zuletzt sorgte der Unfall der Schauspielerin Wanda Perdelwitz für Entsetzen. Trotz Millioneninvestitionen und Vision Zero steigen die Zahlen weiter. Experten sprechen von einer „alarmierenden Entwicklung“. Die CDU kritisiert die Verkehrspolitik des Senats als wirkungslos, fordert baulich getrennte Radwege statt „aufgemalter Streifen“. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) sieht hingegen mangelnde Kontrollen und fehlende Abbiegeassistenten als Hauptproblem. Mahnwachen mit Hunderten Teilnehmern zeigen, wie groß die Wut und Trauer in der Stadt ist.lno/juve
Zwölfter Radfahrer tot: 56-Jähriger nach Unfall in Hamburg gestorben - WELT
Nach einem Unfall im Hamburger Stadtteil Langenhorn ist ein 56 Jahre alter Radfahrer gestorben – er ist das zwölfte tote Radfahropfer in diesem Jahr. Hamburg verzeichnet damit die höchste Zahl tödlicher Radunfälle seit über einem Jahrzehnt.






