PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsStrom statt Schweiß5x: Elektrische Antriebe im FreizeitsektorVeröffentlicht am 15.10.2025Lesedauer: 3 MinutenMit dem „Electrified Wingsuit” von BMW i kann der Pilot rund fünf Minuten lang beschleunigt gleiten und Geschwindigkeiten von über 300 km/h erreichenQuelle: BMWE-Mobilität erobert neue Einsatzbereiche jenseits von Auto und Fahrrad. Fünf Beispiele zeigen, wie elektrische Antriebssysteme Sport- und Freizeitgeräte verändern.SP-X/Köln. Sie haben eines gemeinsam: Strom ersetzt Muskelkraft. Ob auf der Skipiste, dem Golfplatz, dem Wasser oder sogar in der Luft – elektrische Antriebe erobern immer neue Bereiche. Was in der Welt der Autos und Zweiräder längst Alltag ist, macht inzwischen auch vor Sportgeräten, Freizeithelfern und Hightech-Prothesen nicht halt. Fünf Beispiele zeigen, wie die E-Mobilität in Nischen vordringt, wo man sie nicht erwarten würde.
Der E-SkiTourenskifahrer gelten als Konditionskünstler, die den Aufstieg aus eigener Kraft meistern. Was beim Mountainbike längst selbstverständlich ist, hält nun auch auf der Skipiste Einzug. Die Schweizer Firma E-Autodoor hat mit „E-Skimo” ein elektrisch unterstütztes Skitourensystem entwickelt, das den Aufstieg deutlich erleichtern soll. Herzstück ist ein in den Ski integrierter E-Motor, der von einem 246-Wh-Akku gespeist wird. Ein Endlosband überträgt die Kraft des Motors auf den Schnee. Sensoren steuern die Unterstützung je nach Bewegung. Laut Hersteller sinkt der Kraftaufwand um rund 30 Prozent, während die Aufstiegsgeschwindigkeit um bis zu 80 Prozent steigt. Bis zu 14 km/h bei neun Grad Steigung sollen möglich sein, die Akkuladung reicht für bis zu drei Stunden lange Touren. Am Gipfel lassen sich Antrieb und Akku abnehmen, sodass sich die Ski für die Abfahrt konventionell nutzen lassen. Die auf 99 Exemplare limitierte „Launch Edition“ kostet rund 6.000 Euro und damit deutlich mehr als herkömmliche Tourensets, die zwischen 500 und 1.000 Euro kosten.








