PfadnavigationHomePanoramaDiskussion um ModeratorinBR-Rundfunkrat stellt sich hinter Julia Ruhs – Meinungsvielfalt müsse Markenzeichen des ÖRR seinVeröffentlicht am 10.10.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Journalistin und Autorin Julia RuhsQuelle: Thomas Eisenkrätzer/dpaIn Diskussion um die Sendung „Klar“ von BR und NDR sowie Moderatorin Julia Ruhs, stellt sich der BR-Rundfunkrat hinter Ruhs. Sie müsse vor persönlichen Angriffen geschützt werden. Der Rundfunkrat unterstreicht zudem „den hohen Stellenwert einer ausgewogenen Berichterstattung“.Nach dem Wirbel um die TV-Moderatorin Julia Ruhs und die Sendung „Klar“ hat sich der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks öffentlich hinter die Journalistin gestellt. Ruhs sei „aus Sicht des Rundfunkrats gegen unsachliche und persönliche Angriffe in Schutz zu nehmen“, heißt es in einer Stellungnahme des BR-Aufsichtsgremiums.Das öffentlich-rechtliche Format „Klar“ wird vom BR gemeinsam mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) produziert. Ruhs hatte in der umstrittenen „Klar“-Auftaktsendung zum Thema Migration unter anderem über Gewalt im Zusammenhang mit Einwanderung berichtet. Die Sendung stieß öffentlich sowohl auf heftige Kritik als auch auf Zustimmung.Die beiden ARD-Anstalten reagierten unterschiedlich: Der NDR lässt Ruhs nicht mehr moderieren, der BR hält dagegen für seine „Klar“-Ausgaben an ihr fest. Politiker vor allem von Union und AfD kritisierten den NDR für seine Entscheidung scharf. NDR-Intendant Hendrik Lünenborg räumte später „Fehler“ im Umgang mit dem Fall und der Diskussion ein.Vielfalt der Formate und ModerationenDer BR-Rundfunkrat unterstreicht in seiner Stellungnahme „den hohen Stellenwert einer ausgewogenen Berichterstattung“. Das Gesamtprogramm habe „unterschiedliche Sichtweisen fair und faktenbasiert“ darzustellen. „Perspektiven- und Meinungsvielfalt muss das Markenzeichen gerade des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein und gezielt gefördert werden – auch durch die Vielfalt der Formate und Moderationen.“Lesen Sie auchDas Aufsichtsgremium stellte zudem zu persönlichen verbalen Angriffen in der Diskussion auch in Verbindung mit dem Rundfunkrat selbst fest: „Der Rundfunkrat weist in der Öffentlichkeit verbreitete, diffamierende und verletzende Meinungsäußerungen gegen den BR, seine Mitarbeitenden oder Mitglieder des Gremiums als unvereinbar mit dem Amt eines Mitglieds des Rundfunkrats in aller Entschiedenheit zurück.“Lesen Sie auchDer Rundfunkrat beaufsichtigt die Erfüllung des Programmauftrags des BR. Die 50 Mitglieder werden von politischen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Gruppen entsandt.dpa/jho
BR-Rundfunkrat stellt sich hinter Julia Ruhs – Meinungsvielfalt müsse Markenzeichen des ÖRR sein - WELT
In Diskussion um die Sendung „Klar“ von BR und NDR sowie Moderatorin Julia Ruhs, stellt sich der BR-Rundfunkrat hinter Ruhs. Sie müsse vor persönlichen Angriffen geschützt werden. Der Rundfunkrat unterstreicht zudem „den hohen Stellenwert einer ausgewogenen Berichterstattung“.






