So war das nicht geplant. Friedrich Merz wollte sie nicht, die nächtelangen Sitzungen im Koalitionsausschusses. Vor allem die ewigen Nachtsitzungen während der Corona-Pandemie zum Ende der Merkel-Jahre waren abschreckende Beispiele. Die Ampelkoalition hatte weitere hinzugefügt. Und so ging Merz, dem Vernehmen nach, am Mittwochnachmittag mit dem festen Willen in das Treffen des Koalitionsausschusses, dieses um 23 Uhr zu beenden, notfalls zu vertagen. Das wären immerhin sechs Stunden gewesen, bei einem Beginn um 17 Uhr.
Gute Stimmung in der Koalition: Die SPD akzeptiert die Reform des Bürgergelds
Mit seinem Vorsatz, Nachtsitzungen zu vermeiden, musste der Kanzler in der Nacht zu Donnerstag brechen. Am nächsten Tag gibt sich Schwarz-Rot nüchtern zufrieden.









