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Wohnen: Drei Monate statt fünf Jahre – Bau-Turbo soll Wohnungskrise lösen Die Bundesregierung will die Bauplanung stark vereinfachen. Fünf Grafiken zeigen die größten Probleme. Nun verspricht Bauministerin Hubertz eine „Brechstange“ für Kommunen.

Heike Anger, Silke Kersting 09.10.2025 - 12:57 Uhr aktualisiert Artikel anhörenAuf und Ab am Bau (Illustration): Im Baugesetzbuch wird es mehrere Änderungen geben. Foto: Michel BeckerDas „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“, wie es offiziell heißt, soll die Bauplanung stark vereinfachen. Dauerten Bebauungsplanverfahren bislang im Schnitt fünf Jahre, kann es künftig deutlich schneller losgehen.Konkret wird eine Experimentierklausel befristet bis zum 31. Dezember 2030 geschaffen. Wenn eine Gemeinde sich dafür entscheidet, könne sie „dem Bauvorhaben jetzt innerhalb von drei Monaten zustimmen“, sagte Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) im Bundestag. Die Aufstellung oder Änderung eines Bebauungsplans ist dafür nicht erforderlich. Erlaubt sind Neubau, Umbau oder Umnutzung bestehender Gebäude.Dazu kommen weitere Änderungen im Baugesetzbuch. So kann zum Beispiel von Vorgaben eines Bebauungsplans abgewichen werden. Damit lässt sich in ganzen Straßenzügen durch Aufstockung, Anbauten oder Bauen in der zweiten Reihe neuer Wohnraum schaffen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt