Die Schauspielerin Jule Ronstedt, 54, hat in vielen Serien und Filmen mitgespielt, war etliche Jahre Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und hat in Marcus H. Rosenmüllers „Wer früher stirbt ist länger tot“ komödiantisches Talent bewiesen. Sie führt mittlerweile auch häufig Regie und schreibt Drehbücher. Jetzt hat sie ihr erstes literarisches Buch veröffentlicht – über eine nicht unbedeutende Zeit im Leben einer Frau: die Wechseljahre. In „Menomorphosen“ (Eisele) erzählt sie 26 teils amüsante, teils anrührende Geschichten von Protagonistinnen in der Mitte ihres Lebens, wie sie so oder ein bisschen anders vorkommen können. Beim Gespräch im Garten des Alpinen Museums wird schnell klar: Jule Ronstedt hat sich mit diesem Thema und all seinen Facetten intensiv auseinandergesetzt und geht offen mit ihrem eigenen Erleben um.