Norderstedt (dpa/lno) - Für den Tod einer schwangeren Frau bei einem Auffahrunfall bei einem Autobahnstau muss sich ein Transporterfahrer vor dem Amtsgericht Norderstedt verantworten.
Zu Prozessbeginn legte der 42-Jährige ein umfassendes Geständnis ab und wandte sich im Saal an die als Nebenkläger auftretenden Eltern der gestorbenen 30-Jährigen. „Diese Tragödie, all das, was passiert ist, bedauere ich zutiefst. Es tut mir sehr leid“, gab eine Übersetzerin die Worte des wegen fahrlässiger Tötung angeklagten Mannes wieder. In seinem letzten Wort sagte er: „Ich weiß, dass ich schuldig bin.“
Handy als Navi genutzt
Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 10. März 2024 bei Alveslohe (Kreis Segeberg) mit Tempo 120 auf der Autobahn 7 in Richtung Flensburg in das Auto am Stauende gefahren zu sein. Als Grund gab der Mann vor Gericht an, er habe sein Mobiltelefon als Navigationsgerät genutzt und wollte gerade das Ladekabel des Gerätes anschließen. Laut einem Gutachten war lediglich eine Lenkbewegung kurz vor dem Aufprall auf das am Stauende stehende Auto festzustellen.
Weitere Verletzte






