Zehn Sekunden rast der Wagen noch geradeaus, dann liegt ein kleiner Junge auf dem Asphalt. Er stirbt. Auch seine Mutter ist schwer verletzt, sie wird es nicht schaffen. Peter R. aber, der Fahrer des Ford Mondeo, der die beiden eben mit hohem Tempo angefahren und in die Luft geschleudert hat in Berlin, steigt wenig später aus dem Auto. Er habe dann erst mal seinen Wagen inspiziert, den Außenspiegel, sagt ein Zeuge. „Ich kann nichts dazu sagen und möchte auch nichts dazu sagen“, sagt der Autofahrer, als er in Berlin vor Gericht steht. Seinen Verteidiger lässt er erklären, es tue ihm „unendlich leid“.
Unfall in Berlin mit zwei Toten: 84 Jahre alter Fahrer vor Gericht
Peter R. hat eine Frau und ihr Kind totgefahren und soll sich danach erst mal um sein Auto gekümmert haben. Nun hat der Prozess begonnen.






