Er habe „tausend Jahre nachgedacht“, erzählt Edin Hasanović im Kinosaal. „Ich hatte Schiss, ich wollte weiter Schauspieler bleiben und nicht für immer ,Tatort‘-Kommissar werden“, beschreibt er seine Zweifel. Festgelegt auf eine Rolle, auf einen Charakter, auf ein Genre: Das ist nichts, worauf man sich als junger, erfolgreicher Schauspieler leichtfertig einlässt. Warum der Dreiunddreißigjährige trotzdem zugestimmt hat, einer von zwei neuen Ermittlern im Frankfurter „Tatort“ zu werden, will der Moderator wissen. „Wegen Melika“, antwortet Hasanović. Die Aussicht, mit ihr, der Schauspielerin Melika Foroutan, gemeinsam zu spielen, habe ihn überzeugt. „Das hat den Ausschlag gegeben, dass ich zugesagt habe.“
Tatort aus Frankfurt: Edin Hasanovic und Melika Foroutan ermitteln zu Cold Cases
Der erste Fall des neuen Frankfurter „Tatort“-Teams sticht aus dem Fernsehkrimi-Einerlei weit hinaus. Bei einer Preview verraten Edin Hasanovic und Melika Foroutan viel über ihre Figuren – und haben auch eine politische Botschaft.








