Die Last der Welt auf den Schultern eines Kindes, weil die Erwachsenen nicht sorgfältig genug mit ihrer Zeit umgehen, das ist die ewig aktuelle Geschichte von Momo – heute vermutlich noch mehr als vor 50 Jahren. Damals erschien das Buch von Michael Ende, berührte eine ganze Generation von Eltern, die es ihren Kindern vorlasen. Und in diesen Kindern lebte die Geschichte fort, bis auch sie erwachsen wurden und den Märchenroman einer neuen Generation von Kindern schenkten. Aus dieser Generation stammt Alexa Goodall, die in Christian Ditters Neuverfilmung in die Rolle der Momo schlüpft: 13 Jahre, aus dem Norden Englands, der Vater halb Jamaikaner, halb Ire, die Mutter halb Irin, halb Britin. Nach Auftritten in ein paar Werbespots und den Filmen „Lord of Misrule“ und „Ein Gentleman in Moskau“ ist „Momo“ ihre bisher größte Rolle. Die Zusage kam pünktlich zu ihrem zwölften Geburtstag.
Alexa Goodall: Einmal Momo sein. Und wenn's nur im Film ist
In der Neuverfilmung von Michael Endes Klassiker spielt die 13 Jahre alte Britin die Hauptrolle. Und sie hat eine Botschaft.






