PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolinePolitik (Ausland)Gaza-Hilfsflotte: Boote von Israel abgefangenVeröffentlicht am 02.10.2025Lesedauer: 2 MinutenMaskierte israelische Soldaten haben die Boote der Gaza-Hilfsflotte vor Erreichen des Küstenstreifens geentert und die Besatzungen in Gewahrsam genommen.Quelle: Uncredited/Global Sumud Flottilla/AP/dpaWie in der Vergangenheit fing Israel wieder Boote einer Gaza-Hilfsflotte ab. Die Aktivisten sprechen dennoch von einem Erfolg.Die israelische Marine hat im Mittelmeer nach Angaben der Organisatoren einer privaten Flotte mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen rund 40 Boote abgefangen. Das israelische Außenministerium teilte mit, keinem der Boote sei es gelungen, die Seeblockade zu durchbrechen.Die Militäraktion rund 80 Kilometer vor der Küste noch in internationalen Gewässern hatte am späten Mittwochabend begonnen. Aktivisten bezeichneten sie als illegal und warfen Israel Völkermord im Gazastreifen vor. Israel hat diese Vorwürfe bereits in der Vergangenheit zurückgewiesen.Ein Boot, die «Mikeno», konnte sich nach Angaben von Aktivisten dem Gazastreifen bis auf wenige Kilometer nähern. So zeigte es auch ein von der Trägerorganisation der privaten Aktion betriebener Schiffsortungsdienst im Internet an. Die israelische Armee wies diese Angaben jedoch zurück und sprach von einem Fehler bei der Schiffsortung, wie die Zeitung «Times of Israel» berichtete.Die nach Angaben der Global Sumud Flotilla rund 500 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern, darunter auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg und Aktivisten aus Deutschland, sollten von der israelischen Marine nach Israel gebracht und von dort abgeschoben werden. Die Menschen seien «in Sicherheit und bei guter Gesundheit», schrieb das israelische Außenministerium auf der Plattform X.