In Wolfsburg müssen sie sich mit dem Abgas-Skandal vorkommen wie in einem schlechten Traum. Einem von der Sorte, den man immer und immer wieder träumt, der aber trotzdem nichts von seinem Schrecken verliert. Nur sind es keine düsteren Visionen, die den Volkswagen-Konzern und seine Spitzenleute quälen, sondern höchst unangenehme Gerichtsurteile. Und dass es immer noch so ist – zehn Jahre nachdem die ganze Affäre um manipulierte Motoren und frisierte Abgaswerte aufgeflogen ist – das ist vor allem das Ergebnis einer selbstherrlichen und intransparenten Unternehmensführung.