PfadnavigationHomeRegionalesMecklenburg-VorpommernMetall-Arbeitgeber fordern flexiblere ArbeitszeitenVeröffentlicht am 01.10.2025Lesedauer: 2 MinutenMetall-Arbeitgeber wollen laut einer Umfrage statt einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. (Archivbild)Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa87 Prozent der norddeutschen Metall-Arbeitgeber sprechen sich für eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit aus. Was sie sich davon versprechen.Arbeitgeber in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sind einer Umfrage zufolge mit großer Mehrheit für die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit zugunsten einer wöchentlichen Betrachtung. Insgesamt sprachen sich 87 Prozent der befragten Geschäfts- und Personalleitungen dafür aus, wie es in einer Umfrage der Arbeitgeberverbände Nordmetall und AGV Nord heißt.289 Betriebe mit zusammen mehr als 118.000 Beschäftigten befragtBefragt wurden 289 Betriebe mit zusammen mehr als 118.000 Beschäftigten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und dem nordwestlichen Niedersachsen. 47 Prozent hielten zudem die politische Debatte um die Arbeitszeitflexibilisierung für überfällig.
«Das Arbeitszeitgesetz beschränkt den Arbeitstag auf acht, in Ausnahmefällen auf zehn Stunden», sagte Nordmetall-Hauptgeschäftsführer Nico Fickinger. Das passe nicht zu den Anforderungen einer modernen global vernetzten Arbeitswelt, in der Produktivität, Schnelligkeit, Wettbewerbsfähigkeit ebenso wie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gleichermaßen eine Rolle spielten.Keine generelle Ausweitung der Arbeitszeit«Keiner soll insgesamt länger arbeiten müssen, aber die Arbeit sollte innerhalb der Woche besser verteilt werden dürfen», sagte Fickinger. Von einer generellen Ausweitung der Arbeitszeit könne keine Rede sein. «Den Arbeitgebern geht es darum, punktuell über die Zehn-Stunden-Grenze hinaus gehen zu dürfen und diese Mehrarbeit später entsprechend auszugleichen.»






