Man kann in den USA gerade einer Implosion zusehen. Die Schlachtrosse der amerikanischen Medienwelt knicken reihenweise ein vor Donald Trump. Der Late-Night-Talker Jimmy Kimmel darf zwar wieder senden. Aber beim Sender CBS verschwindet Kimmels Kollege Stephen Colbert bald für immer aus dem Programm, ein Zugeständnis an den US-Präsidenten, der sonst wohl einen Deal des Mutterkonzerns Paramount blockiert hätte. Auch die New York Times und das Wall Street Journal stehen im Feuer, seit Trump sie mit Verleumdungsklagen überzogen hat.