PfadnavigationHomeRegionalesNiedersachsen & BremenEinigung für nordwestdeutsche Stahlindustrie erreichtVeröffentlicht am 01.10.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Beschäftigten sollen zum 1. Januar 2026 eine Entgelterhöhung von 1,75 Prozent erhalten. (Archivbild)Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpaEinigung im letzten Moment: Arbeitgeber und IG Metall haben für die nordwestdeutsche Stahlindustrie ein Ergebnis erzielt.In den Tarifverhandlungen für die nordwestdeutsche Stahlindustrie haben sich Arbeitgeber und IG Metall geeinigt und ein Ergebnis erzielt. Demnach erhalten die Beschäftigten zum 1. Januar 2026 eine Entgelterhöhung von 1,75 Prozent, wie die Gewerkschaft und der Arbeitgeberverband Stahl in der Nacht zu Mittwoch nach der vierten Verhandlungsrunde mitteilten. Zudem steige die Auszubildendenvergütung überproportional um 75 Euro im Monat. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2026.Die Friedenspflicht war um Mitternacht ausgelaufen. Die Gewerkschaft hatte mit Warnstreiks gedroht. Das Ergebnis steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifkommission sowie der Zustimmung des IG Metall Vorstandes.Laut IG Metall wurden zudem die Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung, Werkverträgen und Altersteilzeit verlängert. Darin ist unter anderem die Übernahme der Auszubildenden, Arbeitszeitabsenkung auf bis zu 28 Stunden mit Teilentgeltausgleich, Arbeitszeitkonten beziehungsweise die Altersteilzeit geregelt.Arbeitgeber: Belastung nur schwer zu verkraftenDer Verhandlungsführer der IG Metall NRW, Knut Giesler, sagte nach den achtstündigen Verhandlungen, bedauerlicherweise habe es vier Verhandlungsrunden gebraucht, um zu diesem Ergebnis zu kommen. «Das "Projekt Verantwortung für den Stahl" wäre fast gescheitert. Zum Glück haben sich am Ende alle ihrer Verantwortung gestellt.» Das Ergebnis trage der besonderen Situation im Stahl Rechnung.Der Arbeitgeberverband Stahl teilte mit, das Ergebnis bedeute eine Gesamtbelastung der Unternehmen über die Laufzeit, die in der