Was Zaki Sultan von seiner Familie im Gazastreifen geblieben ist, passt auf ein hölzernes Beistelltischchen in einem Berliner Wohnzimmer. Das Bild eines älteren Paares, das sanft in die Kamera lächelt, die Aufnahme eines Jungen, der stolz eine Katze in die Höhe hält, das Foto strahlender Eltern mit ihren vier Kindern. Auf einer Kufiya, dem Palästinensertuch, sind Blumen aufgestellt, eine kleine palästinensische Flagge, daneben Trauerkarten und eine brennende Kerze. „Man kann diesen Schmerz nicht beschreiben“, sagt Zaki und blickt auf die Gesichter seines Vaters, seines Bruders, seiner Schwägerin und seiner Neffen, die vor fünf Monaten von einer israelischen Bombe aus seinem Leben gerissen wurden. „Ich hatte immer Angst, dass dieser Tag kommen könnte. Und trotzdem kann ich es bis heute nicht fassen.“
Gaza-Krieg: Das Leid der Palästinenser in Deutschland ist groß
Vor dem Gazakrieg ging Jamal Sultan, 25, in Berlin gerne feiern, sein Vater Zaki schätzte die Freiheit in seiner neuen Heimat. Heute trauern sie um getötete Angehörige. Und fühlen sich damit oft alleine.









