Es gibt ein Lied, das schon fast alles erzählt über Ralph Siegel, den Unermüdlichen. Wie viele seiner besten Songs besitzt es den Zauber des Zugänglichen, eine melodiöse Einfachheit. Man bekommt es nicht mehr so leicht aus dem Kopf, wenn man es einmal gehört hat: „Theater“, getextet von Bernd Meinunger und erstmals gesungen von Katja Ebstein im Frühjahr 1980, ist eigentlich auch ein Lied über den Schlagerkomponisten selbst, der es bei Aufführungen am Klavier begleitete und dabei weiße Handschuhe mit Clownsfiguren am Handgelenk trug.