Die am Wochenende bekannt gewordenen Pläne für einen drastischen Stellenabbau der Lufthansa sind ein weiterer Hinweis darauf, dass in Frankfurt und eigentlich im gesamten Ballungsraum die Stimmung besser ist als die Lage. Diese Region ist in einem erheblichen Maße von zwei Branchen abhängig, die beide in schwierigem Fahrwasser sind: der Finanzwirtschaft, in der sich weiterhin alle Blicke auf die Zukunft der Commerzbank richten, die zu einer Dependance der Unicredit mit ungewissem Ausgang für Frankfurt zu werden droht, und eben dem Flughafen, dessen Passagierzahlen immer noch nicht das Niveau vor der Corona-Krise erreicht haben, anders, als es an den großen Drehkreuzen in anderen Ländern ist.
Was der Stellenabbau bei Lufthansa für Frankfurt bedeutet
Frankfurt ist stark vom Finanzplatz und dem Flughafen abhängig. Der Stellenabbau der Lufthansa erinnert daran, dass sich das ändern sollte. Wie der Weg dazu aussehen muss.











