New York. Die Euphorie am Kryptomarkt ist verflogen. Der Bitcoin, die größte und älteste digitale Währung, hat auf Wochensicht gut fünf Prozent verloren und notierte am Sonntagmittag weiter unterhalb der Marke von 110.000 Dollar. Ether, die zweitgrößte Kryptowährung, hat sich zwar die wichtige Marke von 4000 Dollar zurückerkämpft. In den vergangenen sieben Tagen ist Ether allerdings auch um etwa zehn Prozent eingebrochen.Damit hält die Schwächephase an, die breite Teile des Kryptomarkts betrifft: kleinere und riskantere Tokens genauso wie die großen digitalen Coins und sogenannte Krypto-Treasuries. Das sind börsennotierte Unternehmen, die schuldenfinanziert Bitcoin und andere Kryptowährungen kaufen.Dogecoin, ein sogenannter Meme-Coin ohne wahre Funktion, hat binnen sieben Tagen 14 Prozent verloren. Hyperliquid liegt 17 Prozent im Minus. Dabei stehen die Vorzeichen eigentlich gut für den Kryptomarkt.
Der Markt braucht einen neuen Impuls, um die Dynamik aufrechtzuerhalten. Lex SokolinDie US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat Mitte September die Zinsen gesenkt. Die US-Inflationsdaten vom Freitag lagen innerhalb der Erwartungen – ein Zeichen, dass die Preise zumindest nicht stärker anziehen als befürchtet. Damit stehe zwei weiteren Zinssenkungen in diesem Jahr nichts im Wege, sagte Marco Casiraghi, Stratege der Investmentbank Evercore ISI. Niedrigere Zinsen gelten in der Regel als positiv für Risiko-Assets wie Aktien und Kryptowährungen.







