Sieben Jahre ist es her, dass der Dirigent Thomas Guggeis seinen Durchbruch auf großer Bühne erlebte: In Richard Strauss’ „Salome“ sprang er an der Berliner Staatsoper Unter den Linden ein. Der kürzlich verstorbene Christoph von Dohnányi hatte sich nach Meinungsverschiedenheiten mit dem Regisseur der Neuinszenierung, Hans Neuenfels, zurückgezogen, Guggeis, damals Assistent Daniel Barenboims und auch Dohnányi bei der Einstudierung behilflich, übernahm. Der damals Vierundzwanzigjährige lieferte einen erstaunlich souveränen Abend ab und war mit einem Mal auch in der Öffentlichkeit ein Name für größere Aufgaben. Guggeis ging als Kapellmeister nach Stuttgart, kam später in der für ihn eingerichteten Position eines „Staatskapellmeisters“ zurück an die Linden-Oper, schließlich griff Bernd Loebe zu, Intendant der Frankfurter Oper und ausgestattet mit einem guten Riecher für Nachwuchstalente, und machte Guggeis zum Frankfurter Generalmusikdirektor.
Thomas Guggeis debütiert bei den Berliner Philharmonikern
Mit großem Überblick: Thomas Guggeis, Generalmusikdirektor an der Frankfurter Oper, debütiert als Dirigent bei den Berliner Philharmonikern.













