Es ist noch nicht lange her, da galten „Glou Glous“ hier als das Letzte. Allein der infantile, beinahe vulgäre Klang – „gluck, gluck“. Doch auf einmal werden sie selbst von Traditionalisten als „erfrischend“ und „unkompliziert“ gelobt: Weine, die nichts mit dem klassischen Bordeaux gemeinsam haben. Stattdessen sind sie nun leicht und süffig, ähneln Rosés und schmecken wie die „Arlequins“, die Bonbons französischer Kinder.