Das sind doch die, die ihren Namen tanzen können: Die Esoterik von Waldorfschulen wird von Außenstehenden oft belächelt, ist aber sehr autoritär, schreibt die Autorin Bettina Schuler, 50, in ihrem neuen Buch „Der Waldorf-Komplex. Zwischen Mystik und Pädagogik: Die Schattenseiten des anthroposophischen Bildungssystems“. Sie hat in den 1980er-Jahren die Rudolf-Steiner-Schule in Bochum besucht, aber erst Jahrzehnte später verstanden, nach welchen Prinzipien dort unterrichtet wurde. Ihre Tochter war sechs Jahre lang auf einer Waldorfschule in Berlin.