Was heute wichtig warFünf Jahre Haft für Nicolas Sarkozy wegen krimineller Verschwörung. Ein Pariser Strafgericht verurteilt den früheren französischen Präsidenten im Zusammenhang mit illegaler Wahlkampffinanzierung aus Libyen. Der 70-Jährige kündigt unmittelbar nach dem Richterspruch an, das Urteil anzufechten. Dennoch muss er zunächst ins Gefängnis. Die Richterin spricht Sarkozy aber von anderen Anklagepunkten wie Korruption frei. Zum Artikel (SZ Plus)MEINUNG Das Urteil gegen Sarkozy zeigt, dieser Rechtsstaat ist auf Zack (SZ Plus)Deutsche Wirtschaft kommt nur langsam aus der Krise. Ökonomen sagen einen kleinen wirtschaftlichen Aufschwung voraus: Demnach soll das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts dieses Jahr mit 0,2 Prozent weiter vor sich hindümpeln – bevor es kommendes Jahr mit 1,3 Prozent und 2027 mit 1,4 Prozent wieder bergauf geht. Für die Bundesregierung sind das zunächst gute Nachrichten. Ohne Strukturreformen aber dürfte die Erleichterung von kurzer Dauer sein. Zum Artikel (SZ Plus)Deutsche Bahn: Ex-Bahn-Manager Rompf verzichtet nach massiver Kritik auf Posten. Verkehrsminister Schnieder wollte ihn zum Chef der Bahn-Tochter DB Infrago machen. Nach Protesten aus der Gewerkschaft hat Rompf nun zurückgezogen. Stattdessen soll der bisherige Chef Nagl bleiben. Eine herbe Niederlage für Schnieder, der trotz Kritik an Rompf festhalten wollte. Nagl hatte er zuvor das Vertrauen entzogen. Zum Artikel (SZ Plus)Nahost-Konflikt: Israel schließt Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien. Die Entscheidung habe die politische Führung getroffen, erklärt die zuständige israelische Behörde. Der Schritt schränkt das Leben der Palästinenser drastisch ein und erschwert auch Hilfslieferungen nach Gaza. Zum Artikel (SZ Plus)Hilfsflotte für Gaza mit Greta Thunberg: Aktivisten melden Drohnenangriff auf ihre Schiffe (SZ Plus)MEINUNG Es ist bitter, aber: Deutschland sollte sich Sanktionen gegen Israel anschließen (SZ Plus)Bosch plant größten Jobabbau der Unternehmensgeschichte. Schon vergangenes Jahr hat der Autozulieferer in Deutschland tausende Stellen gestrichen. In den nächsten Jahren sollen weitere 13 000 Jobs in der Mobilitätssparte wegfallen - an vier Standorten in Baden-Württemberg und einem Firmensitz im Saarland. Bosch begründet die Entlassungen mit dem sehr belasteten wirtschaftlichen Umfeld. Zum Artikel (SZ Plus)Physiker und Meteorologen warnen davor, dass sich die Klimakrise beschleunigt. Das Tempo der globalen Erwärmung habe drastisch angezogen, sagen Experten auf dem Extremwetterkongress in Hamburg. Bereits um das Jahr 2050 könnten die Temperaturen gegenüber der vorindustriellen Zeit um drei Grad gestiegen sein, heißt es. In Deutschland bedeutet das mehr Hitzewellen und Sturmfluten. Auch der Meeresspiegel soll schneller steigen als erwartet. Zum Artikel (SZ Plus)MEINUNG Ausgerechnet der größte Verschmutzer China gibt nun das Tempo der Klimapolitik vor (SZ Plus)Was heute sonst noch wichtig warKrieg in der Ukraine: Merz will russisches Vermögen für Ukraine-Kredit nutzenSoftwarekonzern: EU-Kommission ermittelt gegen SAP wegen Vorwurfs der WettbewerbsverzerrungRüstung: Rheinmetall baut Fabrik in LettlandEnhanced Games: Schwimmer Marius Kusch ist der erste Deutsche bei den Dopingspielen (SZ Plus)