Heute wird das Wort von der Zeitenwende gern und oft im Mund geführt. Wir seien Zeugen eines historischen Epochenbruchs, lautet die Diagnose. In der Wende steckt letztlich auch das Ende, und wir betrauern oder billigen den Verlust, und wir fürchten oder begrüßen das Kommende – je nach persönlichem Temperament und gesellschaftspolitischer Haltung. Zwischen Hoffen und Ungewissheit taumeln wir und sehen dabei aus wie süße, kleine Labubus mit zornigem Gesicht. Wir fragen uns: Wo beginnt das Ende, und wann endet das viele Ende-Gerede eigentlich?
Auserzählt: Warum reden wir das Ende der Welt herbei? Kolumne von Teresa Präauer
Das Jahr neigt sich dem Winter zu, alles auserzählt und der Epochenbruch ist schon da: Warum es rhetorisch zur Zeit so oft zu Ende geht.








