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Automatisierte Knöllchen: So soll die KI bald Falschparker kontrollieren In Heidelberg wird’s bald eng für Parksünder. Denn statt der Knöllchenbrigade kontrolliert jetzt ein Computer auf Rädern - und das Beispiel könnte Schule machen.

Benjamin Bessinger 25.09.2025 - 10:25 Uhr Artikel anhörenHeidelberg scannt künftig Parksünder. Foto: SP-X/Benjamin BessingerHeidelberg. Die deutsche Behördensprache kennt schöne Vokabeln. Vom Gemeindevollzugsdienst zum Beispiel ist da zu lesen, und wer sich darunter wenig vorstellen kann, der denkt einfach, aber politisch wenig korrekt an Politessen und Hilfssheriffs mit Strafzetteln am Abreißblock.Die sind naturgemäß wenig beliebt und obendrein notorisch überlastet. Deshalb sinnt Heidelberg als erste Großstadt im Land jetzt auf Abhilfe und will die Schlagkraft seiner 30 Köpfe starken Knöllchenbrigade mit einem schlauen und zugleich genügsamen, weil elektronischen Kollegen stärken.Cityscanner heißt der Kleinwagen, der jetzt – so nennen es die Stadtvorderen euphemistischer – das „Parkraummanagement“ digitalisieren und automatisieren soll. Mit Kameras auf dem Dach liest er die Kennzeichen, mit einem Laser bestimmt er die Position und fragt in Echtzeit die Datenbanken ab, ob ein Parkticket gebucht wurde.Entwickelt hat das System die Regensburger Firma DCX Innovations, die damit in Polen schon fast zwei Dutzend Autos ausgerüstet hat. In Nachbarländern wie Frankreich oder den Niederlanden sind solche Scanner auch schon am Start, doch in Deutschland gibt es dafür keine Regelung. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt