PfadnavigationHomePanoramaUS-Late-Night-TalkComeback gelungen – Zuschauerrekord für Jimmy KimmelVeröffentlicht am 25.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDie vorübergehend abgesetzte Late-Night-Show des bekannten US-Moderators Jimmy Kimmel ging wieder auf Sendung. Der Moderator hatte der US-Regierung von Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Ermordung des Aktivisten Charlie Kirk politisch zu nutzen.Nach einer aufregenden Woche darf sich Jimmy Kimmel über die höchsten Einschaltquoten aller Zeiten freuen. Dabei hatten zwei ABC-Tochterfirmen das Comeback seiner Late-Night-Show sogar boykottiert.Jimmy Kimmels Rückkehr ins Late-Night-Fernsehen zog 6,26 Millionen Zuschauer an, teilte der Sender ABC der Walt Disney Co. mit. Das ist die höchste Zuschauerzahl, die die Sendung jemals erreicht hat. Bislang hatte Kimmel durchschnittlich 1,55 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gezogen. ABC hatte die Sendung am 17. September ausgesetzt, nachdem der Moderator zwei Nächte zuvor Kommentare zum Mord an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk abgegeben hatte.Lesen Sie auchIn diesen Zahlen sind die Zuschauer, die die Sendung über Streaming-Dienste verfolgt haben, nicht enthalten. Die Gesamtzahl ist demnach besonders hoch, wenn man bedenkt, dass Nexstar Media Group Inc. und Sinclair Inc., zwei große Eigentümer von ABC-Tochtergesellschaften, sich entschieden hatten, die Sendung nicht auszustrahlen. Zusammen erreichen sie etwa 23 Prozent der US-Haushalte.Quoten waren zuvor um 37 Prozent eingebrochenKimmel kehrte ohne Entschuldigung zurück, hielt jedoch einen emotionalen Monolog, bei dem er den Tränen nahe schien. Darin betonte der Moderator, dass er sich nicht über das Attentat lustig machen wollte, und zollte Kirks Witwe seinen Respekt. Allein dieser Eröffnungsmonolog des Moderators wurde mehr als 26 Millionen Mal auf YouTube und in sozialen Medien angesehen. Kimmel sagte, dass er mit der Entscheidung, ihn zu suspendieren nicht einverstanden war. Der Vorstandsvorsitzende Bob Iger und seine Co-Vorsitzende Dana Walden hätten dies so entschieden. Kimmel kritisierte den Vorsitzenden der Federal Communications Commission, Brendan Carr, schwer. Er hatte die Senderbetreiber aufgefordert, die Sendung aus dem Programm zu nehmen.Late-Night-Talkshow-Moderatoren haben größtenteils Zuschauer verloren, da das Publikum zu Streaming-Diensten und sozialen Medien wechselt. Auch Kimmels Einschaltquoten sind in diesem Jahr um etwa 37 Prozent gegenüber vor zehn Jahren eingebrochen.blo/fro