PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKupferjagd an Stromtankstellen ufert ausKabeldiebe torpedieren E-MobilitätVeröffentlicht am 24.09.2025Lesedauer: 5 MinutenEigentlich wollten wir bei unserer Lieblingsladesäule unser E-Auto aufladen. Doch Kupferdieben sei Dank, mussten wir uns eine andere Ladesäule suchenQuelle: SP-X/Mario HommenMit Flex und Bolzenschneider entreißen Diebe den Schnellladesäulen ihre Lebensadern. Der Schaden geht längst in die Millionen – und trifft die E-Mobilität ins Mark.SP-X/Köln. Wer sein Elektroauto an einer gewohnten Schnellladesäule aufladen will, kann inzwischen immer öfter eine böse Überraschung erleben: Statt unter Strom stehen die Hypercharger plötzlich nackt und funktionslos da, wie ein Baum ohne Äste. Mit Akku-Flex oder Bolzenschneider bewaffnete Diebe machen Jagd auf die dicken Kupferkabel, deren Materialwert lockt. Im August traf es auf dem Parkplatz eines großen Baumarkts in Bremen zwei Hypercharger, die die EnBW vor wenigen Jahren aufgestellt hatte. Für den Betreiber bedeutet dieses grassierende Problem teure Reparaturen, für Autofahrer bedeutet es Ärger und Umwege. Und schließlich trägt die Elektromobilität einen Imageschaden davon, während ihre Kritiker sich in ihrer Meinung bestätigt sehen, die neue Antriebsart sei noch nicht ausgereift.