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s gibt in der Sicherheitspolitik das Konzept der „strategischen Ambiguität“. Es besteht darin, einen feindlich gesinnten Staat durch uneindeutige Aussagen über die eigenen roten Linien im Dunkeln zu lassen, sodass dieser möglichst nicht auf die Idee kommt, diese durch Angriffe oder Provokationen auszutesten. Die eigene Unberechenbarkeit soll andere abschrecken. Manchmal funktioniert das.