Die Branche der Zahlungsdienstleister hat über viele Jahrzehnte niemanden interessiert. Wer kannte schon Firmen wie Nexi, Payone oder Worldline? Wer wusste, was wirklich passiert, wenn man im Internet oder an der Ladenkasse „mit Karte bezahlt“? Dann kam der Wirecard-Skandal, und plötzlich war das Interesse zumindest kurzzeitig so groß, dass die allermeisten Zeitungsleserinnen und Zeitungsleser registriert haben: Diese Zahlungsdienstleister, die bewegen richtig große Summen – und können auch richtig viel Geld verdienen.
Das zeigt nun erneut auch die deutsche Firma Unzer. Anders als Paypal oder Mastercard tritt Unzer für den Endkunden nicht in Erscheinung, sondern bietet Händlern lediglich verschiedene Bezahlmethoden wie Kreditkarte oder Lastschrift an und kümmert sich dann darum, dass die Zahlung im Hintergrund abgewickelt wird. Dafür erhält die Firma eine kleine Gebühr oder Provision, die sich über die Menge der Transaktionen zu einer größeren Summe aufsummiert. Die Firma macht also das, was Wirecard gern gemacht hätte: Zahlungen in Millionenhöhe abwickeln und damit auskömmliche Renditen verdienen.
Folgen des Datenskandals
Mail von Paypal: So dreist nutzen Verbrecher derzeit die Angst der Menschen






