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Kommentar: Russische Jets abschießen? Nur nicht provozieren lassen Nach Verletzungen des Nato-Luftraums durch Russland werden Forderungen nach einer entschiedenen Antwort laut. Doch wer unbesonnen reagiert, spielt nur Putin in die Hände.
Frank Specht 22.09.2025 - 15:26 Uhr Artikel anhörenDeutscher Eurofighter begleitet russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee: Russland testet die Reaktionsschnelligkeit der Nato. Foto: -/Deutsche Luftwaffe/dpaWenn Wladimir Putin eines beherrscht, dann ist es die Provokation. Erst ließ der Kremlchef Drohnen so weit nach Polen hineinfliegen, dass die Nato erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zum Mittel des Abschusses griff. Und auch bemannte russische Flugzeuge werden gehäuft im Luftraum des westlichen Verteidigungsbündnisses gesichtet. Die Piloten – so darf man getrost vermuten – testen im Auftrag des Kremls, wie weit die Geduld der Nato reicht.Verständlich, wenn erste Politiker wie der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt nun lautstark fordern, sich von Putin nicht alles gefallen zu lassen und russische Flugzeuge bei Luftraumverletzungen im Zweifel auch mal abzuschießen. So wie die Luftwaffe des Nato-Mitglieds Türkei nicht lange fackelte, als 2015 ein russischer Jet nahe der syrischen Grenze angeblich türkischen Luftraum verletzte.Doch tut die Nato gut daran, sich nicht provozieren zu lassen. Die russischen Kampfflugzeuge, die am Freitag über dem Golf von Finnland abgefangen wurden, sollen weniger als zehn Kilometer weit in den estnischen Luftraum vorgedrungen sein – was Moskau ohnehin bestreitet. Mehr zum Thema Osteuropa Keine parlamentarische Mehrheit – Lettlands Regierung zerbrochen Ukraine-Krieg Mindestens zwei Tote nach russischem Angriff in der Ukraine Strategische Partnerschaft Pistorius in den Herzkammern des ukrainischen Drohnenkriegs EU Mittelstreckenwaffen – Tomahawk-Frage beschäftigt auch EU Ukraine-Krieg Waffenruhe ausgelaufen: Russland und Ukraine schießen wieder D7 statt G7? Früherer Nato-Chef wirbt für Aufbau von neuem Staatenbündnis Bundeswehr Pistorius setzt auf Langstreckendrohnen statt Tomahawk Ukraine-Krieg Pistorius in Kiew: Ukraine und Deutschland wollen gemeinsam neue Waffen entwickeln Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt Suche Jetzt ausprobieren: Unsere neue KI-Suche Smart Search. Meine News Exklusiv für Abonnenten Newsletter Podcasts ePaper Startseite Schlagzeilen Finanzen Unternehmen Politik Technologie Mobilität Management Arts & Style Meinung Daten und Visualisierungen Journalismus Live Wochenende Energie-TechnikUkraineInflationUS-StrafzölleElektromobilität Alle Themen










