PfadnavigationHomeSportKlare Worte„Brauchen keine Muttersöhnchen“ – Podolski kritisiert deutsche NachwuchsarbeitVeröffentlicht am 20.09.2025Lesedauer: 2 MinutenIm November 2024 feierte Lukas Podolski offiziell Abschied vom 1. FC Köln, für den er insgesamt sechs Jahre als Profi gespiet hatQuelle: picture alliance/HMB Media/Marco BaderLukas Podolski freut sich über die Entwicklung seines 1. FC Köln. Trainer und Sportdirektor bekommen ein Lob vom Weltmeister von 2014. Zum deutschen Nachwuchs äußert sich 130-malige Nationalstürmer dagegen kritisch.Er bestritt 130 Länderspiele für Deutschland, erzielte 49 Tore – und krönte seine Karriere im DFB-Trikot 2014 mit dem WM-Titel. Lukas Podolski zählte über viele Jahre zu den besten Offensivkräften in der deutschen Eliteauswahl, ehe er im Anschluss an die EM 2016 seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärte.Aktiv aber ist Podolski noch immer. Er steht bei Górnik Zabrze in Polen unter Vertrag. Aus der Ferne schaut der 39-Jährige dieser Tage gern auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga. Denn sein Herzensverein 1. FC Köln, bei dem er im November 2003 sein Profidebüt gab, ist nach drei Spieltagen noch ungeschlagen und steht in der Spitzengruppe. Lesen Sie auch„Es macht aktuell Spaß, die Spiele des FC zu schauen. Ich sehe viel Energie und einen guten Geist in der Mannschaft. Lukas Kwasniok und der FC - das scheint zu passen“, sagte der Weltmeister von 2014 im Interview vom „Kölner Stadt-Anzeiger“. Auch die emotionale Art des Trainers gefalle ihm: „Es ist doch geil, wenn er mit dem FC-Trikot am Spielfeldrand steht.“„Ich spiele mindestens noch bis Mai Profifußball“, sagt Podolski Zugleich hob Podolski, der bei den Fans des FC Kultstatus genießt, die Arbeit von Sportdirektor Thomas Kessler hervor: „Kaminski, Johannesson, Bülter oder Ache: Das sind Transfers, die Sinn ergeben und die Mannschaft besser machen.“ Lesen Sie auchBesonders angetan ist Podolski vom 19 Jahre alten Offensivspieler Said El Mala, der ihn ein bisschen an sich selbst als Jung-Profi erinnere. In diesem Zusammenhang kritisierte der 130-malige Nationalspieler die Nachwuchsarbeit in Deutschland: „Wir bräuchten wieder allgemein mehrere solche Typen und nicht die Muttersöhnchen, denen alles abgenommen und hinterhergetragen wird.“Ob Podolski, der noch bei Górnik Zabrze in der polnischen ersten Liga spielt, zum FC zurückkehrt, ist offen. „Keiner hat mir irgendetwas versprochen. Ich spiele mindestens noch bis Mai Profifußball und weiß auch noch gar nicht genau, was danach kommt.“ Dennoch betonte er: „Der FC ist mein Verein, dem ich immer gerne helfen würde.“dpa/LaGa
Klare Worte: „Brauchen keine Muttersöhnchen“ – Podolski kritisiert deutsche Nachwuchsarbeit - WELT
Lukas Podolski freut sich über die Entwicklung seines 1. FC Köln. Trainer und Sportdirektor bekommen ein Lob vom Weltmeister von 2014. Zum deutschen Nachwuchs äußert sich 130-malige Nationalstürmer dagegen kritisch.






