PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikMeinungsfreiheit oder Hassrede – Wer bestimmt, was gesagt werden darf?Veröffentlicht am 17.09.2025Lesedauer: 3 MinutenEine Woche nach dem Attentat auf Charlie Kirk ringen die USA um eines ihrer höchsten Güter: Das Recht auf freie Meinungsäußerung. Während einige Konservative mäßigende Töne anschlagen, wird das Recht laut Trumps Regierung von der „extremen Linken“ missbraucht und muss eingeschränkt werden.Über den Kampf um die Deutungshoheit nicht nur zwischen Demokraten und Republikanern, sondern auch innerhalb der konservativen Regierungspartei sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen. Außerdem blicken sie auf den Staatsbesuch von Donald Trump im Vereinigten Königreich - und auf Wege für Trump, im Krieg gegen die Ukraine auf Wladimir Putin einzuwirken.Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-Feed
Hier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge:In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um die politischen und gesellschaftlichen Folgen des Mordes an dem rechten Aktivisten Charlie Kirk – und um das, was die Tat in den USA ausgelöst hat.Eine Woche nach dem Attentat, bei dem Charlie Kirk auf offener Bühne erschossen wurde, steht nicht mehr allein der Täter im Fokus, sondern die Dynamik einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Erste Ermittlungsdetails deuten auf ein mögliches politisches Motiv hin, das mit Identitätskonflikten und dem Kulturkampf rund um Geschlechtsidentität verknüpft ist. Die Tat entfacht eine intensive Auseinandersetzung um die Grenzen der Meinungsfreiheit – und wie sie in einer polarisierten Öffentlichkeit interpretiert wird.Meinungsfreiheit – aber für wen?Konservative Stimmen wie der republikanische Vizepräsident J.D. Vance oder Trumps Justizministerin Pam Bondi rufen nun offen zur Verfolgung jener auf, die den Tod Kirks öffentlich begrüßen. Sie sehen darin nicht bloß moralisches Fehlverhalten, sondern eine Bedrohung, die juristische Konsequenzen haben müsse. Dabei argumentieren sie, dass der erste Verfassungszusatz – der die Meinungsfreiheit schützt – nicht für „bösartige Rede“ gelte, insbesondere wenn sie politische Gewalt verharmlose.Ironischerweise ist es derselbe Verfassungszusatz, auf den sich Konservative bislang beriefen, wenn sie etwa gegen Einschränkungen auf Social-Media-Plattformen oder Antidiskriminierungsgesetze protestierten. Nun fordern sie selbst Einschränkungen – und bringen sogar Anti-Mafia-Gesetze (sogenannte RICO-Verfahren) ins Spiel, um gegen politische Gegner vorzugehen.Trump verschärft die Tonlage – auch gegen JournalistenUS-Präsident Donald Trump geht noch weiter: Er vergleicht eine Protestaktion in einem Restaurant mit organisierter Kriminalität und fordert Gefängnisstrafen für Demonstrierende. Auch Journalisten geraten ins Visier. Besonders drastisch traf es jüngst einen deutschen Korrespondenten, gegen den von republikanischer Seite der Entzug des Arbeitsvisums gefordert wurde – wegen einer nicht korrekt formulierten Äußerung über Kirk.Der mediale Druck nimmt zu, und mit ihm die Sorge um die Pressefreiheit. Ausladung kritischer Medien hat es unter Trump bereits gegeben; nun könnte dies auch Journalistinnen und Journalisten aus dem Ausland betreffen, wie Ankündigungen des US-Außenministeriums nahelegen.Umfragen zeigen unterdessen, wie tief das Vertrauen in das gesellschaftliche Miteinander erschüttert ist: 71 Prozent der Amerikaner halten ihre Gesellschaft für „kaputt“. Besonders auffällig: Rund ein Viertel der jungen progressiven Wähler hält politische Gewalt in Einzelfällen für gerechtfertigt – deutlich mehr als ihre konservativen Altersgenossen.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de













