Das Cover des amerikanischen Magazins New Yorker in der kommenden Woche wird bitterböse sein. Es zeigt eine Hand (die des Präsidenten, klar erkennbar am blauen Anzugärmel), die eine Fernbedienung hält, mit deren Knöpfen sich der Meinungsfreiheit in den USA wahlweise ein Maulkorb anlegen lässt, mit denen sie auf Pause oder einfach ganz ausgeschaltet werden kann. Das zielt darauf, dass es Donald Trump diese Woche gelungen ist, mit „Jimmy Kimmel Live!“ nach Stephen Colberts „The Late Show“ (wird im kommenden Jahr abgesetzt) die zweite der Late-Night-Sendungen zum Schweigen zu bringen, die seiner Regierung mit ätzender Kritik zusetzen – und den Vielgucker-Präsidenten offenbar mächtig ärgern.
Trump und die Meinungsfreiheit: Zensur findet statt
Trump und die Meinungsfreiheit in den USA: Drohungen gegen Sender und Klagen gegen kritische Berichte sind Teil einer Strategie zur Einschüchterung.











