Es hätte alles so schön sein können nach dem Schulterschluss, zu dem sich Mitte März die damaligen Wunschkoalitionäre CDU, CSU und SPD im Verbund mit den Grünen durchgerungen hatten. Weil Bahngleise marode sind, Digitalnetze fehlen und Brücken bröckeln, verständigten sich die vier Parteien kurz vor Ende der vergangenen Wahlperiode darauf, an der Schuldenbremse des Grundgesetzes vorbei einen Sondertopf im Umfang von 500 Milliarden Euro zu schaffen. Zwölf Jahre lang können daraus Investitionen in die Infrastruktur bezahlt werden.
Sondervermögen Infrastruktur: Wie „zusätzlich“ fließen die neuen Milliarden?
Die Regierung gönnt sich viele neue Schulden. Das Geld fließe aber gar nicht zusätzlich, sondern versickere, mahnen die Grünen. Was ist dran an diesem Vorwurf?










