Der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics, Sebastian Coe, hat bei einer Medienrunde die Einführung von verpflichtenden Gentests verteidigt. Die Entscheidung sei bereits im März bei der Hallen-WM in Nanjing getroffen und sofort kommuniziert worden, sagte Coe: „Das hätte keine Überraschung sein dürfen.“ Seit dem 1. September müssen sich alle Frauen, die an Weltranglistenwettbewerben teilnehmen wollen, einmalig in ihrer Karriere einem SRY-Gentest unterziehen, mit dem das biologische Geschlecht bestimmt werden soll.