Der Drogenboss ist natürlich kein Ausbildungsberuf, aber doch scheint es einige Konstanten in so einer Karriere zu geben. Drogenbosse wachsen in bescheidenen Verhältnissen, meist in migrantischen Milieus großer Städte auf. Sie geraten auf die schiefe Bahn, weil sie sonst keine Perspektiven im Leben sehen. Und sie schaffen es im Drogengeschäft zu sagenhaftem Reichtum, weil sie nicht nur schlauer, sondern aufgrund ihrer Biografie auch rücksichtsloser sind als alle anderen. So stellt man sich den Werdegang eines Drogenbosses jedenfalls vor. Es geht aber offenbar auch anders.
Belgien: Ein Kriminologe, der zum Superkriminellen wurde?
Drogenbosse stammen aus schwierigen familiären Verhältnissen? Ein Prozess in Brüssel scheint das Gegenteil zu zeigen.







