Wenn Sébastien Lecornu in sein Büro einlädt, so schreibt es das Nachrichtenmagazin Le Point, empfängt er immer mit Zigarre und Whiskey, in einer Stimmung wie aus einer anderen Zeit. Seine ganze Gestik: old school. Obschon Frankreichs neuer Premier ja jung ist, 39 Jahre alt. Lecornu sagte einmal von sich: „Ich lebe in einer Epoche, die nicht meine ist.“ Oder, vor ein paar Jahren, nach seiner Wahl in den Senat: „Hier glauben alle, ich sei schon als Senator aus dem Bauch meiner Mutter gekommen.“ Alt geboren, sagen die Franzosen. Beim Kochen hört er Klassik oder Militärmusik.
Regierungskrise in Frankreich: „Macrons Klon“ an der Macht
Sébastien Lecornu ist ein besonders enger Vertrauter Macrons - aber die Franzosen lernen den neuen Regierungschef eben erst kennen. Er soll Macrons Präsidenten retten,









