PfadnavigationHomeRegionalesMecklenburg-VorpommernLandesdenkmalpreis für Verein zum Erhalt der DorfkirchenVeröffentlicht am 14.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDer Erhalt ihrer Kirche stellt viele Gemeinden vor Herausforderungen. (Archivbild)Quelle: Jens Büttner/dpaBeim Erhalt jahrhundertealter Dorfkirchen spielt ehrenamtliches Engagement eine wichtige Rolle. Das wurde in diesem Jahr mit der Verleihung des Landesdenkmalpreises gewürdigt.Der Stralsunder Verein Dorfkirchen in Not ist für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Erhalt kleiner Kirchen mit dem Landesdenkmalpreis Mecklenburg-Vorpommerns geehrt worden. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) überreichte den mit 4.000 Euro dotierten Preis im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals, der mit einer Festveranstaltung im Schloss von Penkun (Landkreis Vorpommern-Greifswald) feierlich begangen wurde.Der Preis ist dem mecklenburgischen Altertumsforscher, Archivar und Konservator Friedrich-Lisch (1801-1883) gewidmet und wird seit 2008 vergeben. Den damit verbundenen Denk mal!-Preis für Kinder und Jugendliche erhielt die Junge Gemeinde Loitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Mit dem Preisgeld von 700 Euro wurde ein Filmprojekt von Schülern gewürdigt, das die Restaurierung der Wappentafeln der dortigen Kirche dokumentiert.Mehr als 250 Angebote in MV zum Tag des offenen DenkmalsIn ganz Mecklenburg-Vorpommern hatten aus Anlass dieses Denkmaltages viele geschichtsträchtige Gebäude ihre Türen geöffnet, darunter Kirchen, ehemalige Gutshäuser, Schlösser, sonst nicht zugängliche historische Wohnbauten und auch technische Einrichtungen. Vor dem Schweriner Schloss, in dem Sonderführungen angeboten wurden, erinnert seit dem Denkmaltag eine Bronzeplakette an die Aufnahme des Residenzensembles in die Unesco-Welterbeliste. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als Initiatorin des Tages des offenen Denkmals konnten Interessierte im Nordosten aus landesweit mehr als 250 Angeboten auswählen.Mecklenburg-Vorpommern sei reich an Denkmalen und historischen Zeugnissen, die es für nachfolgende Generationen zu erhalten gelte, sagte Martin. Dazu gehörten auch die vielen kleinen Dorfkirchen, die mehr seien als