Augsburg (dpa/lby) - Nach einem jahrelangen Strafverfahren wegen unzureichender Gehaltsabrechnungen von Mitarbeitern ist das Verfahren gegen zwei Beschäftigte des FC Augsburg gegen Geldzahlungen eingestellt worden. Wie eine Sprecherin des Amtsgerichtes Augsburg erklärte, habe ein Mitarbeiter eine Auflage von 120.000 Euro gezahlt und der andere 15.000 Euro.

Der FC Augsburg erhielt nach Gerichtsangaben zudem noch eine Geldbuße in Höhe von einer halben Million Euro. Nach Angaben des Fußball-Bundesligisten wurde das Bußgeld bereits beglichen.

Hintergrund des Verfahrens waren Vergehen bei Lohnabrechnungen im Nachwuchsleistungszentrum. Deswegen hatte es auch eine Razzia bei dem Fußballclub gegeben. Konkret ging es darum, dass zwischen Mitte 2017 und Mitte 2021 Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von insgesamt rund 170.000 Euro nicht korrekt gezahlt worden seien.

Parteien einigen sich nach Strafbefehlen auf Verfahrenseinstellung

Ursprünglich wurden deswegen von Gericht Strafbefehle für die beiden Vereinsmitarbeiter erlassen. Zudem wurde ein Bußgeld in Höhe von 500.000 Euro gegen den Verein festgelegt. Die beiden Angeklagten und der FC Augsburg legten dagegen Einspruch ein.