Der Weg von Daniel G., 25, beginnt im Südosten von München. In einem kleinen Haus mit Garten, in dem er mit seinen Eltern und seinem Bruder lebte. Hier ist G. aufgewachsen, hier ist er als jüdisches Kind zur Schule gegangen, hier hat er sich offenbar nach dem Abitur entschieden, nach Israel zu gehen – wo er sich zur Armee gemeldet hat. In eine spezielle Einheit, die für Einwanderer aus aller Welt besonders offen ist. Und wo er zum Scharfschützen ausgebildet wurde.